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Marokko-Reise Yesterdays-Projekt
vom 26.9.2007 bis 22.10.2007
Eine Zeitreise mit alten Gespannen durch Marokko und die Westsahara
zum Wendekreis des Krebses.
Infos und Tagebuch auf:
http://www.nigrin.de/aktionen-4/projekt-yesterdays-582.html
http://www.project-yesterdays.de/index.html
Bikercom Motorrad-comunity Österreich


Kontainerschiffe im Hafen von Genua


Metzgerei in Marokko, der Grund für so manche Darmprobleme!

Das Rifgebirge ist Wunderschön, nur starker Steinschlag durch Kinder
am Strassenrand.



Händischer Kohleabbau im Atlas


Oasenstadt mit Dattelpalmen


Hier eine der harmloseren Wasserdurchfahrten, wir hatten noch ca. 20
der gröberen Sorte, bis zu 50 cm tiefe und bergung der Gespanne.
Die Hardcorefotos hat Martin im Kasten, freu mich selbst schon drauf !


Der Russ Marokkanischer Autos und Lkw zwang uns zum Halstuch tragen.
Später auch unverzichtbar im Sandsturm !


Jeder, der in die Sahara fährt, fotografiert in Tan Tan die zwei Kamele.


Lange Zeit fuhren wir an der Atlantikküste entlang mit Kilometerlangen
Traumstränden und gestrandeten Schiffen.


Die Sandkiste für Erwachsene !

Hier lässt sich erahnen, welche Strapazen
unsere Maschinen durchstehen mussten.

Besuch im Museum des Französischen Postfliegers Antoine de Saint-Exupery,
einer der Saharapioniere und Inspirator für unser Yesterdays-Projekt.
Seine Bücher waren der ausschlaggebende Punkt für Martin,
diese Reise zu unternehmen.

Immer wieder kreuzen Kamele unseren Weg.

Manchmal bläst der Wind den Sand über die Strasse, dass nichts mehr zu
erkennen ist.

Sandsturm erschwert uns für zwei Tage die Fahrt.
Jeder unbedeckte Hautteil fühlt sich an wie von Nadeln gestochen.
Ganz zu schweigen vom Sand in den Augen.
Fotografieren und Filmen unmöglich.



Typische Saharatankstelle !



Am Wendekreis des Krebses vernichten wir gerade unsere Leberknödelsuppe,
als ein Kanadier mit dem Fahrrad daherkommt. Er meinte wir sind verrückte
Kerle, aber wie nennt man das, wenn man mit dem Rad durch Afrika fährt?
Man beachte den Grössenunterschied, Martin konnte nur seine Brustwarzen sehen!
Übrigens, wer uns die signierte Leberknödeldose bringt, die unter folgenden
Koordinaten vergraben wurde, bekommt von Martin und mir eine Einladung
zu einem Leberknödelsuppenessen mit allem was dazu gehört.
N 23° 25`59,7"
W 15° 58`11,7"
Das ist genau am Wendekreis des Krebses!

Tückische Weichsandfelder veranlassten uns öfter zu kräftezehrenden
Bergungsmannövern.




Die Bucht von Daklah

Steingebilde wie auf einem anderen Planeten

Tankstelle mit Windanzeiger

Immer wieder begleitet uns der Verwesungsgeruch von Kamelen

Fazit:
Eine 7000 km Abenteuerreise die an die Grenzen von Körper, Psyche und
Material ging. Das Land mit der fremden Kultur und Religion versetzt einen
in unbekannte Dimensionen.
Strecke:
Unterlacken-Gardasee
Gardasee-Genua
Genua-Tanger mit Schiff
Tanger-Fes
Fes-Errachidia
Errachidia-Todhraschlucht und irgendwo im Atlas
Irgendwo im Atlas-Kasba Tadlah
Kasba Tadlah-Agadir
Agadir-Tan Tan
Tan Tan-Layoune
Layoune-Boujdour
Boujdour-Daklah
Daklah-Wendekreis des Krebses
Wendekreis des Krebses-Daklah
Daklah-Layoune
Layoune-Tan Tan
Tan Tan-Agadir
Agadir-Casablanca
Casablanca-Tanger
Tanger-Genua mit Schiff
Genua-Gardasee
Gardasee-Unterlacken
Unbeschreibliches Erlebnis, und mitunter die härteste Tour
meines Lebens. Würde ich jedoch sofort nocheinmal machen!
Vielen Dank an Martin Franitza, und alle Sponsoren, die an unser
verrücktes Vorhaben geglaubt haben.
Siehe auch unter Medienberichte !
Medienberichte Marokkoreise

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