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1. Europäisches Uraltreffen
am 5. bis 7. Sept. 2008 in Aschach an der Donau
Hier ein Schwede, der auf Achse angereist ist, und am nächsten Tag bei
der Roadbook-Ralley fünf Meter abgestürzt ist.
Es gab keine schwereren Verletzungen, und er konnte am Sonntag
die Heimreise antreten.

Beim Personal wurde gespart, der Würstelkoch hatte keine Ahnung, wie man
Bratwürste macht. Gott sei Dank, wurde er später von Fritz abgelöst.
Der hatte die Grillerei voll im Griff!!

Ein wunderschönes Wolf-Trike aus der Slowakei

Ural Sondermodell aus der Schweiz. Wurde vom Werk ohne Lack
ausgeliefert.

Perfekt gebaute Beiwagenkabine

Die Franzosen sind schon ein sehr direktes Völkchen. Zuerst schreit er mich
an, "isch mag keine Glatzköpfe", und dann schnappt er sich meine Frau !

Bei der Roadbook-Ralley gab es eine sehr strenge technische und
gesundheitliche Abnahme. Ich bin leider beim psychologischen Test
ausgeschieden. Dafür durfte ich dann mit allen anderen, die an der
Abnahme gescheitert sind, eine kleine Ausfahrt machen.

Diese Kandidat wäre fast durchgefallen, doch der Arzt kab Ihm noch
eine Flasche Wodka intravenös, und konnte somit die Teilnahme erteilen.


Auch die Beifahrer wurden gründlich untersucht, ob sie den Strapazen
gewachsen sind.


Der Franzose schon wieder!

Wie gesagt, ich durfte dann mit allen, die körperlich, technisch oder
psychisch, die Ralley Abnahme nicht bestanden haben, eine kleine
Ausfahrt machen. Ca. 60 km auf Güterwegen durchs Mühlviertel
mit kleinen Offroadpassagen. War sehr nett und gemütlich.




Kaum gibt es ein kleines Bächlein zum durchfahren, hat jeder ein
breites Grinsen im Gesicht!



Hier verstehen sich alle Nationen ohne Worte.


Sigi, der Nordkapfahrer war sichtlich unterfordert.



Hier eine indische Einzylinder Ural.

Die Bäuerin hatte mir kurzfristig einen Schrecken eingejagt.
Am Vortag noch alles mit den Grundbesitzern abgesprochen, kommt sie
plötzlich bewaffnet und mit großen Schritten auf uns zu und sagt:
"Es woats eh Gestan bei uns, jetz bi i grennt, das i de schen Motoaradln
no siag"!

Am Abend kamen die Teilnehmer der Rally zurück, anschließend gabs gleich
die Siegerehrung.

Sieger wurde ein Franzose, der einen Uralhänger bekam. Vor Freude
stemmt er den Hänger mit seinen Freunden in die Höhe.

Die selben Musikanten, die uns auch schon früher auf der Burg
unvergessliche Klänge bescherten.

Sogar Hari, der Veranstalter, ließ sich mitreißen.




Vielen Dank an Hari Schwaighofer, Birgit Krassnitzer, und alle die an
diesem Treffen mitgeholfen haben. Trotz Umsiedlung des Treffenplatzes
in letzter Minute, ein sehr schönes und vor allem lustiges Treffen.
Die Teilnehmer kamen aus allen Ecken Europas, das gab dem Treffen
einen eigenen Charakter.
Hoffentlich nächstes Jahr wieder !!!
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